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Prepaid: Vor- und Nachteile

Prepaid ist eine Art der Bezahlung: Du lädst Guthaben auf und bezahlst Leistungen daraus. Ob das zu dir passt, hängt von deinem Verbrauch und den konkreten Tarifbedingungen ab.

Was für Prepaid spricht

Mit manueller Aufladung kannst du deine Ausgaben gut im Blick behalten. Die häufig kurze Bindung kann praktisch sein, wenn sich dein Bedarf ändert oder du einen zweiten Anschluss möchtest. Prüfe trotzdem die Bedingungen: Auch Prepaid ist ein Vertrag, nicht pauschal „ohne Vertrag“.

Worauf du achten solltest

Eine automatische Aufladung kann weitere Abbuchungen auslösen. Gebuchte Pakete können sich bei ausreichendem Guthaben verlängern. Ohne genügend Guthaben steht das gewünschte Paket möglicherweise nicht mehr zur Verfügung; prüfe, was dann für die weitere Nutzung gilt.

Auch längere Nichtnutzung kann Folgen haben. Die Bedingungen zu Aufladungen, Inaktivität und einer möglichen Kündigung unterscheiden sich je nach Anbieter. Wenn du die Karte nur als Reserve nutzt, achte deshalb auf Mitteilungen im Kundenkonto und auf die vereinbarten Nutzungsbedingungen.

Für wen kann Prepaid passen?

Bei wechselndem Bedarf kann es hilfreich sein, ein Datenpaket passend zur nächsten Nutzungsphase auszuwählen. Wer überwiegend im WLAN ist, braucht möglicherweise weniger mobile Daten als jemand, der unterwegs Videos schaut oder einen Laptop über das Handy verbindet. Orientiere dich an deinem tatsächlichen Verbrauch der vergangenen Monate.

Als Zweitkarte kann Prepaid ebenfalls infrage kommen. Kalkuliere dabei auch die Kosten für den Erhalt des Anschlusses und mögliche Paketverlängerungen. Eine selten genutzte Karte ist nicht automatisch dauerhaft kostenlos.

So vergleichst du sinnvoll

  • Verbrauch: Wie viele mobile Daten brauchst du tatsächlich?
  • Abrechnung: Gilt ein Paket einen Kalendermonat oder beispielsweise vier Wochen?
  • Netz: Funktioniert der Anschluss dort gut, wo du ihn brauchst?
  • Zusatzkosten: Was kosten Leistungen außerhalb des Pakets?
  • Ausland: Welche Länder und Leistungen sind im Tarif enthalten?

Weder Prepaid noch ein Laufzeitvertrag ist grundsätzlich günstiger. Vergleiche Angebote mit ähnlicher Leistung über denselben Zeitraum und berücksichtige dabei auch einmalige Kosten.

Vier Wochen sind kein Kalendermonat

Ein Paket mit vier Wochen Laufzeit gilt 28 Tage. Dreizehn solcher Zeiträume ergeben 364 Tage. Für einen Jahresvergleich solltest du deshalb ungefähr 13 Paketpreise ansetzen, während ein monatlich berechneter Tarif normalerweise 12 Monatsentgelte hat. Das ist ein Rechenvergleich; entscheidend bleiben der tatsächliche Buchungsbeginn und die Abrechnungsregeln.

Kontrolle behalten

Prüfe nach jeder Tarifänderung, welches Paket aktiv ist und wann es erneuert wird. Automatische Aufladung und automatische Paketverlängerung sind zwei unterschiedliche Einstellungen. Wenn du eine davon ausschaltest, ist die andere damit nicht zwangsläufig ebenfalls deaktiviert.

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